JANEK 2.0: Dezember 2006

Dezember 2006

Sturmfreie Bude

Die Kinder haben gestern beim Weihnachtsmann und seiner Frau übernachtet. Die Gelegenheit war günstig also ab ins Kino, The Departed gucken.

Ich habe, was Schauspieler angeht, so meine Vorurteile: Nicholson ist großartig, Damon so lala und DiCaprio nicht auszuhalten. Schon allein wegen dem einen Film da und dem anderen. Aber was soll ich sagen? Ich liebe es, wenn meine Vorurteile bestätigt werden. Wenn sie jedoch widerlegt werden, ist es noch besser. Nicholson war wie erwartet fantastisch; doch auch Damon und DiCaprio waren unglaublich.

In den zweieinhalb Stunden habe ich mich nicht eine Minute gelangweilt. Alles in dem Film sitzt. Und die Dropkick Murphys kommen im Soundtrack vor. Sehr empfehlenswert.

Fr, 29. Dez 2006, 22:31 |

Telepolis hat recht

Auch Kinder lassen sich nicht veralbern. Im November hat Telepolis einen Artikel veröffentlicht, der zeigt, dass man Kindern viel erzählen kann, die aber nicht alles glauben. Und das stimmt. Die Kinder haben gestern eiskalt den Großvater enttarnt:

Große: Der Weihnachtsmann ist Opa.

Papa: Nein, Große. Das ist der Weihnachtsmann. Der sieht Opa nur ein bischen ähnlich.

Große: Nein. Das ist Opa; der hat sich verkleidet.

Papa: Guck mal, ist das Puppenhaus nicht toll?

Das Thema wurde nicht mehr angesprochen, aber es ist klar, dass das Thema Weihnachtsmann eigentlich durch ist. Wie Telepolis schreibt:

Ob Osterhase oder Klapperstorch, die Kinder denken sich sehr früh ihren Teil und tun oft genug nur so, als ob sie an die Fabelwesen glauben.

Mo, 25. Dez 2006, 04:33 |

Die Gute

Während die Kinder schlafen und ich hier so sitze und die Zeit totschlage, das zähe Biest, erledigt meine Frau den Weihnachtseinkauf.

Die Gute.

Fr, 22. Dez 2006, 09:21 |

Jede Wahrheit ...

... braucht einen Mutigen, der sie ausspricht. Oder so. Scott Adams:

There’s a 100% chance that the voting machines will get hacked and all future elections will be rigged. But that doesn’t mean we’ll get a worse government. It probably means that the choice of the next American president will be taken out of the hands of deep-pocket, autofellating, corporate shitbags and put it into the hands of some teenager in Finland. How is that not an improvement?

Do, 21. Dez 2006, 10:14 |

Diskriminierung im Einzelhandel

Die Ladenöffnungszeiten sind freigegeben. Ich denke ja, dass längere Ladenöffnungszeiten nicht zu mehr Umsatz im Einzelhandel führen. Mehr Geld als ich habe, gebe ich nicht aus. In Berlin mag es auf Grund der Touristen anders sein; vielleicht gibt es ja auch eine Verlagerung vom Versandhandel in den lokalen Einzelhandel. Aber summasumarum glaube ich nicht daran.

Ähnlich zu sehen, scheint das auch Hubertus Pellengahr, Geschäftsführer des Einzelhandelsverbandes. OK, er sagt jetzt nicht "Scheisse, wir haben uns geirrt", aber er will den Beschäftigten ans Geld. Die Abendzuschläge seien nicht mehr zeitgemäß. Seine Begründung ist so einfach wie brilliant: Zuschläge sind unfair denen gegebenüber, die Abends nicht arbeiten können. Es kommen einem die Tränen. Wo ist das Antidiskriminierungsgesetz, wenn man es wirklich braucht.

Ich verlange ja nicht, dass sich Herr Pellengahr hinstellt und sagt: "So, Eure Zuschläge könnt Ihr vergessen". Aber etwas mehr Ehrlichkeit wäre angebracht. Dieses Rumgeeiere  ist unfair gegenüber der Öffentlichkeit und schlicht nicht mehr zeitgemäß.

Sa, 16. Dez 2006, 11:22 |

Es gibt aber auch Sachen

Manche Dinge kann man sich kaum vorstellen. Die sind so irre, darauf kann kein normaler Mensch kommen. Zum Beispiel darauf, dass Cindy und Bert Paranoid von Black Sabbath covern könnten. Mit deutschem Text veröffentlicht als Der Hund von Baskerville. Und weil das so unvorstellbar ist, gibt es dazu bei Youtube ein Video:

Mi, 13. Dez 2006, 12:21 |

Wer nichts erlebt, hat nichts zu schreiben

Dezember bedeutet für mich vor allem Stress. Jahresendgeschäft im Beruf, Weihnachstgeschenke besorgen privat. Mit den Geschenken bin ich sogar recht zufrieden. Dann noch ein-zweimal auf den Weihnachstsmarkt mit den Kindern, was, wie ich feststellen durfte, ein teures Vergnügen ist. In Summe gibt es nicht viel zu berichten.

Denn: Wer nichts erlebt, hat nichts zu schreiben.

Sa, 09. Dez 2006, 12:41 |

Janek Schwarz

Janek, 36 Jahre alt, Berliner, Familienvater, Punk-Fan.

Im beruflichen Leben bin ich Gründer der EDI+EXPERTS, einem Software- und Beratungshaus für EDI-Lösungen.

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